Weißt du, welche Sternlein stehen?
Beobachtungen zum Jahreswechsel

Wer in diesem Dezember die Bildwelt der deutschen Online-Mainstream-Medien betrachtet, kann feststellen, dass man uns unter weitgehendem Verzicht auf christliche Symbole auf die Weihnachtszeit einstimmt. Es dominieren allgemeine Winter- (immergrüne Tannen) und Festtagsmotive (verpackte Geschenke).



SZ.de-Adventskalender. Quelle: sueddeutsche.de

Sueddeutsche.de zeigt einen Weihnachtskalender mit bemerkenswerter Motivik. Das Thema ist hier augenscheinlich 'Medienereignisse des Jahres 2016'. Die Lücke der Abwesenheit christlicher Weihnachtsmotive (Adventskranz, Krippenspiel, Kreuz ...) wird durch ein Symbol eines anderen Kulturkreises gefüllt: dem Sichelmond mit Stern auf der türkischen Nationalflagge. Die Kombination von Sichelmond und Stern ist ein Symbol des Islam und findet sich auf zahlreichen Nationalflaggen muslimischer Länder. Der Stern ist von vier Zahlen umgeben, die in der Summe 44 ergeben (10 + 11 + 20 + 3).


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Auch die Internetausgabe der FAZ präsentiert einen Adventskalender mit ungewöhnlichen Sternen. Addiert man die neun Sterne auf der Karrosserie des Weihnachtsmann-Wagens zu den sieben Sternen links von der Fahrerkabine, so ist der große und höchste Stern auf der Fahrerkabine die Nummer 17. Auf einem christlichen Adventskalender würde man 23 Sterne und einen betonten (größeren, höheren) 24. Stern erwarten. Wessen Ankunft (lat. adventus = Ankunft) oder welches Ereignis (lat. advenire = ankommen, sich ereignen) erwarten die Macher im Zeichen des 17er-Sterns?



Faz.net-Adventskalender. Screenshot





Anschlag im Zeichen eines Sterns
Die Abbildung zeigt einen Screenshot aus einem Video der Nachrichtenagentur AFP, das in den Zeit.de-Artikel Anschlag am Breitscheidplatz: "Wir wissen nicht, ob es sich um einen Täter handelt" und in den Tagesspiegel.de-Artikel Anschlag in Berlin − Hunderte kamen zur Andacht in die Hedwigskathedrale (beide 20.12.) eingebunden ist.


Hänger des Tat-Lkws und umgestürzter Weihnachtsbaum mit Stern. AFP-Video 21.12.16. Screenshot 0:44 Min. Quelle: Zeit Online und Tagesspiegel.de


Das Schlussbild des AFP-Videos zeigt ein Hinweisschild an einem Gebäude des früheren Flughafens Tempelhof, in dem eine Flüchtlingsunterkunft untergebracht ist.



Schlussbild des AFP-Videos zum Anschlag. Screenshot 1:38 Min. Quelle: Zeit Online und Tagesspiegel.de

13 + 4 = 17      3 + 8 = 11

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Presse-Fotos vom Tatort


dpa-Foto, veröffentlicht auf Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten.de, 21.12.16, Quelle: DWN




Zeit Online, 21.12.16, Quelle: Zeit.de. Foto: Kiên Hoàng Lê



Der angebliche Täter
Die Presse präsentiert als "mutmaßlichen Täter" den Tunesier Anis Amri.
Eine Abart des Doldenblütlers Anis, der Sternanis, bildet sternförmige Blüten mit acht oder neun Fruchtblättern (vgl. Wikipedia, "Echter Sternanis"). Die Summe aus acht und neun ist siebzehn.

Freilich erscheint es auf den ersten Blick sehr weit hergeholt, einen Zusammenhang zwischen dem Täternamen und dem 17er-Stern herzustellen. Da müsste man ja den Namen "Anis" mit der Kategorie 'Gewürz' in Beziehung setzen und das zweifach (für die zwei unterschiedlichen Anissterne) und dann auch noch die Zahl 17 ins Spiel bringen.

Faz.net veröffentlicht am 27.12. einen Artikel über den Attentäter, in dem das Wort "Anis" das 17. Wort des Textes bildet. Nach dem Intro folgt ein Foto einer Überwachungskamera, auf dem "Amri von hinten zu erkennen" sei, behauptet der Text. Auf dem Foto ist in Versalschrift zweimal das italienische Wort "SAPORI" zu lesen, das 'Gewürz' bedeutet (vgl. LEO-Wörterbuch).





Faz.net, 27.12., Screenshot (rote Zahlen von mir eingefügt; roter Pfeil im Original)

Das Foto und die dem Artikel zugrundeliegende Agenturmeldung stammen von der Presseagentur DPA.


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Welt.de macht am 28.12. mit dem Artikel Bremsautomatik stoppte Anschlags-Lkw in Berlin auf. Das Intro nennt zweimal − in unterschiedlicher Schrift − den Namen Anis Amri. Über dem Artikel ist am 28.12. eine flash-animierte Werbung geschaltet, bei der zwei sternförmige Radkappen eines Mercedes-Benz (die Marke mit dem Stern) abwechselnd aufblinken. Auch hier bildet "Anis" das 17. Wort des Artikels.


Welt.de-Aufmacher und Werbung am 28.12., Screenshot (rote Zahlen von mir eingefügt)


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Auch Tagesschau.de beschäftigt sich am 28.12. in einem Aufmacher mit dem Attentäter. Im Zentrum des Fotos ist "CANIA" (zu lat. canis Hund) zu lesen und erneut bildet "Anis" das 17. Wort des Artikels. Der Attentäter soll mit vollem Namen übrigens Anis Ben Othman Amri heißen, erklärt uns Wikipedia. Ein Name mit 17 Buchstaben.


Tagesschau.de-Aufmacher am 28.12., Screenshot (rote Zahlen von mir eingefügt)





EpochTimes.de, 22.12., Artikel "Bundesanwaltschaft erlässt Haftbefehl gegen Terrorverdächtigen Amri". Screenshot (Pfeil und Unterstreichung von mir)





Faz.net, 29.12., Ausschnitt, Screenshot (Pfeil und Unterstreichung von mir)





EpochTimes.de, 23.12., Artikel  "Amri in Mailand erschossen: Bundesregierung nimmt noch keine offizielle Stellung
und bedankt sich bei Italien
", Ausschnitt, Screenshot (Pfeil und Unterstreichung von mir)





Sueddeutsche.de, 29.12., Screenshot (Pfeil und Unterstreichung von mir)




Welt.de, 1.1.17, Screenshot (Pfeil und Unterstreichung von mir)



Illustration zum Zeit.de-Artikel "Razzien bei Kontaktmännern von Anis Amri":



Zeit.de, 3.1.17, Screenshot, Ausschnitt, vergrößert (Pfeil, Unterstreichung, Beschriftung von mir)




Tagesspiegel.de, 3.1.17, Screenshot (Pfeil und Unterstreichung von mir)




Huffingtonpost.de, 26.12., Screenshot (Pfeil und Unterstreichung von mir). Foto: AFP via Getty Images




Dailywire.com, 21.12., Screenshot (Pfeil und Unterstreichung von mir)







RP-Online, 31.12., Bild 6 einer 17er-Bilderstrecke. Screenshot

Auf dem AFP-Foto sind insgesamt 17 Lichter zu sehen. Das 17. Licht in den Händen des Mannes ist durch seine erhöhte Position hervorgehoben.



Gedenkandacht im Zeichen eines Tieres
Bei der Gedenkandacht zum Anschlag in der Berliner Sankt-Hedwigs-Kathedrale, dem Berliner Bishofssitz ist ein ungewöhnliches Bildmotiv im Hintergrund zu sehen. Das Tier links hinter Erzbischof Heiner Koch − ein Lamm oder ein Hund? Und was bedeuten die elf silbrig-grauen runden Punkte unter dem Tier? Der elfte Punkt ähnelt fast einem Auge. Auf der rechten Seite sind es siebzehn silbrige "Punkte", wenn man die Augen mitzählt. Bischof Koch spricht in seiner Predigt u.a. über die Bedeutung des Weihnachtssterns (vgl. Tagesspiegel.de, 20.12.).



Gedenkandacht in der Sankt-Hedwigs-Kathedrale am 20.12. Deutsche Welle, 21.12.16. Screenshot. Quelle: dw.com




Hundsstern Sirius
BZ-Berlin.de präsentiert direkt unter der Überschrift „ISIS“ bekennt sich – LKW-Beifahrer hat bis zum Attentat gelebt ein Foto des Tat-Lkws, bei dem das im Bildzentrum platzierte Firmenlogo der Zugmaschine − Scania − teilverdeckt ist, sodass das Wort "CANIA" entsteht, das wie eine Ableitung des lateinischen canis (Hund) erscheint.


Tat-Lkw mit teilverdecktem Firmenlogo. Quelle: BZ-Berlin.de, 20.12. Foto: Olaf Wagner

Der Stern Sirius wird Hundsstern genannt, weil er den Hauptstern des Sternbildes Großer Hund bildet. Dieser Stern spielt eine Rolle im Zusammenhang des altägyptischen Isis-Osiris-Mythos. Der Name Isis kommt in der Überschrift des BZ-Artikels vor.


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Pressekonferenz der Kanzlerin
Am Dienstag, dem 20.12. um 11 Uhr gab die Kanzlerin eine Pressekonferenz anläßlich des Anschlags. Dabei ging sie auf dem Weg zum Rednerpult an dekorativen Sternen vorbei, ebenso nach dem Ende ihrer Rede.




Pressekonferenz nach dem Anschlag. BZ-Video. Screenshot 0:16 Min. Quelle: BZ-Berlin.de


Welt.de, 25.12., Screenshot


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Nach der Erschießung des angeblichen Täters



  Aufmacher von Spiegel Online am 23.12., Screenshot

12 + 10 = 22

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 Huffingtonpost.de, 23.12., Screenshot

9 + 6 + 7 = 22

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Stern und Goldfolie im Bildzentrum. Spiegel Online-Video, 23.12. Screenshot

Stern und Goldfolie sind von 0:16 bis 0:21 Min. im Bildzentrum. Danach weitere Einstellung mit sternförmiger Radkappe im Bildzentrum (0:22−0:27 Min.). In beiden Einstellungen wird herangezoomt, sodass der Stern näherzukommen scheint.



Die Zahlenreihe 11 − 22 − 33
Nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, der in diesem Jahr zum 33. Mal stattfand (vgl. Screenshot), erschien auf Zeit Online ein Artikel, dessen erste Seite ich hier wiedergebe. Er weist eine interessante Kombination von Zahlen auf. Ich habe die Zahlen markiert.

"Terroranschlag in Berlin
Der Zufall wurde Amris Verhängnis
In Italien wurde Anis Amri getötet, dort fiel der mutmaßliche Attentäter von Berlin schon vor Jahren als gewalttätig auf. Dennoch hatte er ungestört ausreisen können.

Von Michael Braun, Rom
23. Dezember 2016 [...]

Anis Amri ist tot, erschossen in der Stadt Sesto San Giovanni nahe Mailand. Und nach allem, was man weiß, ging der mutmaßliche Attentäter von Berlin der italienischen Polizei eher zufällig ins Netz. Dass er gestellt werden konnte, geht nicht auf systematische Fahndungsarbeit zurück: Der Zufall wurde sein Verhängnis.

Um etwa 3.30 Uhr am Freitagmorgen fiel zwei Streifenpolizisten auf dem Bahnhofsvorplatz von Sesto San Giovanni der junge Mann auf, der dort – einen Rucksack auf den Schultern – herumstand, sich zugleich aber immer wieder umschaute. Die Polizisten beschlossen, eine Personenkontrolle vorzunehmen. Amri sei ihnen aufgefallen, weil er sich "verdächtig verhalten" habe, auf Nachfrage habe er den Beamten "in gutem Italienisch, allerdings mit ausländischem Akzent" erklärt, er verfüge über keine Dokumente. So berichtete es der Mailänder Polizeipräsident. Deshalb sei er aufgefordert worden, seinen Rucksack zu leeren; er habe daraufhin seine Kaliber-22-Pistole gezückt und sofort das Feuer eröffnet.

Amri gelang es nach Schilderung des Polizeipräsidenten, einen der beiden Polizisten mit einem Schulterschuss zu verletzen und dann hinter einem Fahrzeug in Deckung zu gehen, die Waffe weiter in der Hand. Der andere Beamte habe das Fahrzeug umrundet und den Terroristen erschossen. Weitere Waffen habe Amri, abgesehen von einem kleinen Messer, ebenso wenig mit sich geführt wie Telefone; nur einige Hundert Euro seien bei ihm gefunden worden.

Und ein Zugticket, das es erlaubt, den letzten Teil seiner Fluchtroute zu rekonstruieren. Amri war offenbar im südostfranzösischen Chambéry in den Zug gestiegen, hatte einige Stunden in Turin Halt gemacht, um dann seine Reise zum Mailänder Hauptbahnhof fortzusetzen, wo er um 1 Uhr nachts eintraf. Danach nahm er entweder den Zug oder die U-Bahn nach Sesto San Giovanni, wo er vor dem Bahnhof auf die beiden Polizisten traf. Italienische Medienberichte, Amri habe "Allahu akbar" gerufen, wollte der Polizeipräsident nicht bestätigen.

"Ohne den Schatten eines Zweifels"
Schon am Freitagvormittag hatte Italiens Innenminister Marco Minniti mitgeteilt, bei dem Toten handele es sich "ohne den Schatten eines Zweifels" um Amri, der anhand seiner auch in den italienischen Datenbanken gespeicherten Fingerabdrücke identifiziert werden konnte. Weder Minniti noch der Mailänder Polizeipräsident äußerten sich über mögliche Verbindungsleute oder mögliche Reiseziele Amris in Italien, Minniti kündigte jedoch "weitere Ermittlungsergebnisse" an, während Mailands Polizeichef klarstellte, dass Amri zum Zeitpunkt der Kontrolle allein unterwegs war. Konkrete Hinweise darauf, dass in Sesto San Giovanni selbst Helfer für Amri bereitstanden, hat die italienische Polizei jedenfalls nicht.

Äußerst zufrieden über den Erfolg der italienischen Polizei zeigte sich Italiens neuer Ministerpräsident Paolo Gentiloni in einer kurzen Erklärung vor der Presse: Der Fall zeige, dass "diese Regierung präsent ist. Unsere Aufmerksamkeit wird weiter sehr hoch bleiben, doch Sicherheit und Kohäsion müssen Hand in Hand gehen. Ein zerrissenes Land läuft das Risiko, unsicherer zu sein."

Dass Amri nach Italien geflüchtet war, war wohl kaum ein Zufall. Über Italien war er Anfang 2011 nach Europa eingereist, dort hatte er von Anfang 2011 bis Mitte 2015 viereinhalb Jahre verbracht, die meiste Zeit davon im Gefängnis. Über den Zeitpunkt seiner Einreise liegen unterschiedliche Angaben vor, wonach er im Februar oder in den ersten Apriltagen 2011 in Lampedusa erfasst wurde. Schon dort war Amri ohne Dokumente eingetroffen, er gab als Geburtsjahr 1994 an und galt damit als nicht volljährig. [...]"

Der Attentäter lenkte übrigens um 20:02 Uhr den Lkw auf den Weihnachtsmarkt, wie die Online-Ausgabe der Berliner Morgenpost, des Münchner Merkur und der Märkischen Allgemeinen am 21.12. berichten.


Das Brandenburger Tor − neu interpretiert
Unter dem Slogan "Together Berlin" haben Musiker am 23.12. ein Gratiskonzert vor dem Brandenburger Tor gegeben. Das Logo der Veranstaltung zeigt neben dem Slogan ein stilisiertes und gegenüber dem Original leicht verändertes Brandenburger Tor. Anders als das Gebäude, dessen mittlere Säulen einen größeren Abstand bilden als die übrigen, weist das Logo gleichmäßige Säulenabstände auf. Liest man die Säulen als Einsen, ergeben sich gruppiert drei Elfen. Addiert entsteht die Reihe 11 − 22 − 33.


Logo des Gedenkkonzerts am 23.12. in Berlin. Tagesspiel-Video 23.12.16. Screenshot 0:40 Min.



Zehn Tage später, am 2. Januar 2017, zeigen Tagesspiegel.de und Focus.de anläßlich des Anschlags in Istanbul das Brandenburger Tor mit der türkischen Nationalflagge angestrahlt.



Brandenburger Tor am 2.1.17. Illustration zum Tagesspiegel.de-Artikel. Foto: Maurizio Gambarini/dpa



Erinnerung an den Anschlag in Jerusalem, der am 8.1.17 stattfand:




Brandenburger Tor am 9.1.17, Illustration zum Dw.com-Artikel "Brandenburger Tor: Wann gedenkt Berlin?", 10.1.17


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Das Spiegel Online-"Feiertags-Quiz" vom 6.1.17, dem Tag, an dem Christen die Erscheinung des Herrn (Epiphanias) feiern, ordnet auf verdeckte Weise den Stern den Zahlen 17, 11 und 22/23 zu:



Brandenburger Tor und Stern. Spiegel Online, 6.1.17, Screenshot

Der Ostermontag fällt in diesem Jahr auf den 17. April. Vom Erscheinungstag des "Feiertags-Quiz" bis Ostern sind es 101 Tage. Und addiert man, der Artikelüberschrift folgend, zu den beiden Osterfeiertagen jeweils 39 Tage hinzu, so erhält man:

Ostersonntag + 39 Tage = 25.5.2017   Quersumme: 2+5+5+2+1+7 = 22
Ostermontag + 39 Tage = 26.5.2017   Quersumme: 2+6+5+2+1+7 = 23



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Ein ungewöhnliches Siegertreppchen
Mit römischen Zahlzeichen versehen sieht man so ein Siegertreppchen, wie hier als Illustration zum Zeit Online-Artikel "Können Sie neun Profs auf einmal schlagen?" vom 22.12.2016, eher selten. Wenn man die Zahlzeichen etwas umgruppiert, ergibt sich: II II II
Fasst man die Zahlzeichen dann als arabische auf, erhält man in der Addition der Zahlen: 11 − 22 − 33.


Zeit Online-Quiz, 22.12.16

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Siriusaufgang am 23.
Männer, die in den Himmel deuten, und eine große 23 präsentiert Sueddeutsche.de am 23.12.



Suedeutsche.de am 23.12.16 in der Rubrik "Quizze & Tests". Screenshot



Man kanns auch übertreiben
Auch Waz.de zelebriert am 23.12. den Sirius-Aufgang durch himmelwärts gewandte Menschen:



Waz.de, 23.12., Screenshot




Weihnachten im Zeichen des Hundes
Tagesspiegel.de begeht Weihnachten. Tagesspiegel-Autor Wolfgang Prosinger erinnert sich in Wie ich lernte, Weihnachten zu lieben an früher. Als Illustration des Artikels dient ein Foto eines Weihnachtsschlittens mit Figuren. Im Bildzentrum der aus vielen Weihnachtsgeschichten bekannte Weihnachts-Hund.



  Illustration zum Tagesspiegel.de-Artikel "Wie ich lernte, Weihnachten zu lieben", 25.12., Screenshot



Amri A.s Wohnhaus
Welt.de präsentiert als Illustration zum Artikel Welche Gesetze uns jetzt schützen könnten ein AP-Foto eines Hauses in Tunesien, in dem Amri A. gelebt haben soll.


Welt.de, 25.12., Screenshot.

5 + 4 + 5 + 8 = 22

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Amri A.s Ausweis
Welt.de veröffentlicht am 24.12. unter dem Titel  Dieser Ausweis hätte zwölf Menschenleben retten können einen Artikel, für den u.a. Geheimdienst- und Terrorismus-Experte Stefan Aust verantwortlich zeichnet. Der angebliche Täter wurde, wenn man dem Datum auf dem dort veröffentlichten Ausweis glauben darf, am 22. Dezember 1992 geboren.




Welt.de, 24.12., Screenshot



Ausblicke auf das Jahr 2017

Die Berichterstattung der letzten Tage scheint den Massenmord auf dem Weihnachtsmarkt semantisch mit dem Hundsstern Sirius und der Zahl 17 verbinden zu wollen. Das kommende Jahr steht im Zeichen dieser Zahl. Huffingtonpost.de hat auch schon einen Trend ausgemacht. Unter der Überschrift Trendforscher sagen voraus: Das werden 2017 die 4 beliebtesten Kindernamen lesen wir am 28.12.:



Huffingtonpost.de-Artikel, 28.12., Screenshot

Das in den Artikel eingebundene Video zeigt ein Kleinkind mit schwarzem Pailletten-Stirnband und Hundemotiv auf der Latzhose. Das linke Auge des Hundes ist durch eine schwarze Umrandung betont.




Kleinkind mit Stirnband und Hundemotiv auf Latzhose. Screenshot aus dem Huffingtonpost-Video


Auch das Vorbild des erstplatzierten Namens, Prinzessin Arya aus der Serie Game of Thrones, dem die Romanreihe Das Lied von Eis und Feuer zugrundeliegt, ist mit einem Hundewesen verbunden:



Auszug aus dem Charakterprofil im Eis und Feuer-Wiki. Screenshot


Eigentlich unverständlich, warum es bei der Huffingtonpost für Lucifer/Luzifer nur zum zweiten Platz gereicht hat. Wo er doch das Böse bekämpft. Lichtgestalten wie ihn werden wir im kommenden Jahr dringend brauchen, damit wir zwischen den verstörenden Explosionen am Ende nicht gut und böse verwechseln.

Ein paar Tage später − 2017 hat begonnen − rückt Lucifer im Welt.de-Magazin ICON auf den ersten Platz einer Aufzählung von Trendigem:



Aufmacher des Stilmagazins ICON auf der Seite Welt.de, 2.1.17, Screenshot

Im Artikel heißt es: "Oh my God − Amerikanische Trendforscher sagen vorher, dass die Präsidentschaft Donald Trumps eine Welle von Babynamen mit Machtanspruch lostritt. Also Lord, Messiah oder, ja: God oder Goddess. Ebenso beliebt: Lucifer."

Dazu wird ein Kleinkind vor einer schwarzen Wand gezeigt. Bildunterschrift: "Und, sieht dieses Baby eher wie Lord, Lucifer oder Messiah aus?"


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Focus.de und Huffingtonpost klären uns am 31.12. auf, dass in der Silvesternacht etwas Besonderes passieren wird. Ein "helles Licht" wird mit der Zahlenreihe 11 − 22 − 33 in Beziehung gesetzt:

" Verschwörungstheoretiker warnen vor Apokalypse
In der Silvesternacht soll ein helles Licht am Himmel auftauchen − das steckt dahinter

Wenn Sie in der Silvesternacht in den Himmel schauen, könnten Sie neben Raketen, noch ein anderes Licht wahrnehmen. Verschwörungstheoretiker sowie die Nasa haben dafür eine Erklärung.


Wenn ihr in der Silvesternacht in den Himmel schaut, könntet ihr neben Raketen, noch ein anderes Licht wahrnehmen. Das eines Kometen ganz in der Nähe des Mondes. Das kündigte das Jet Propulsion Laboratorym, das in Kalifornien Satelliten und Raumsonden für die Nasa baut, in einem Instagram-Post an. Es soll sich dabei um einen periodischen Kometen handeln, der im inneren Sonnensystem alle fünf Jahre auftaucht. Zum ersten Mal wurde er im Jahre 1948 [Quersumme: 22] entdeckt. In der Silvesternacht soll er besonders von Amerika aus mit einem Fernglas zu sehen sein.

Am 11. Februar dann wird erwartet, dass der Komet an der Erde vorbeirast – auf einer Distanz von rund 33 Mondentfernungen. Verschwörungstheoretiker sind bereits außer sich. Der amerikanische Pastor Paul Begley, der bei Youtube wilde Theorien verbreitet, erklärte in einem neuen Video: „Ist das ein prophetisches Zeichen? Möglich.“ Ihm zufolge könnte der Komet auf die Apokalypse hindeuten. „Das müssen wir sehr ernstnehmen“, sagte Begley. Er wäre eigentlich nicht so besorgt, hätte ihm der Herr nicht sein Wort gegeben, "das 2017 ein absolutes Jahr des Chaos wird.“ Die Nasa ist über den Kometen weniger besorgt. Sie rät den Amerikanern bei Instagram: „Sagt im kosmischen Stil ‚Leb wohl!’ zu 2016, indem ihr den Neujahrskometen bewundert.“"


6. Januar − Erscheinung des Herrn
Waz.de präsentiert am 6. Januar, dem christlichen Feiertag Epiphanias (Erscheinung des Herrn), eine aufschlussreiche Kombination von Illustrationen.


Waz.de, 6.1.17, Screenshot

Sankt Nikolaus kriegt auf die Fresse − das Hundetier triumphiert.


Faz.net feiert zu diesem Anlass mit dem "Bild des Tages" eine Art Anti-Christus.



Faz.net, 6.1.17, Screenshot


Wer regiert am "Tag des Herrn"? Die Webseite der Deutschen Welle zeigt den Stern auf dem "Nationalsymbol" (Wikipedia) Brandenburger Tor.



Dw.com, 6.1.17, Screenshot

In den Artikel ist ein Video eingebunden, in dem Autor Sertan Sanderson seine Entscheidung erläutert, dieses Bild heute als Bild der Woche zu präsentieren: "[...] das Wahrzeichen Berlins, das Brandenburger Tor, leuchtet im blutroten Farbton der türkischen Flagge auf [...]" Das Wort "blutrot" fällt in Sekunde 11 des Videos. Das Blut der Opfer − ein Symbol der Freundschaft?

Welt.de zeigt am 7. und 12. Januar zur Abwechslung mal die deutsche Nationalflagge. Am 7. einen Hund auf himmelblauer Decke mit goldgelbem Ball. Ein Schelm, wer dabei an einen bestimmten Stern denkt.



Welt.de, 7.1.17, Screenshot




Welt.de, 12.1.17, Screenshot




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Werfen wir zum Schluss unseres Rundgangs durch die Zeichenwelt der Mainstream-Medien zum Jahreswechsel einen zweiten Blick auf den Adventskalender von Suedeutsche.de.


SZ.de-Adventskalender. (Linien und Winkelgrade von mir eingfügt)

Drei Pyramiden als Gürtelstern-Reihe des Orion
Nicht erst seit Robert Bauvals Buch "The Orion Mystery" (1994) wird von manchen eine Beziehung zwischen den drei Gizeh-Pyramiden und den drei Gürtelsternen des Orion angenommen. Dies ist vielmehr seit Langem Bestandteil der Freimaurer-Mystik.
- 1. Pyramide: pyramidenförmiges Spitzdach des Big Ben
- 2. Pyramide: als Kippfigur zum aufgeblätterten P-Zeichen ergibt sich eine schräg stehende weiße Pyramide. Der Strahlenwinkel der linken oberen Ecke bildet den Mittelwert aus 22 und 23. Er steht für die Termine 22. und 23. Juni des Siriusaufgangs im Alten Ägypten. Der Neigungswinkel der Pyramide macht sie zum Zeiger, der auf die linke obere Bildecke deutet.
- 3. Pyramide: der Winkel ziwschen den unteren beiden Punkten des Sterns auf der türkischen Nationalflagge deutet ein Dreieck an, das die dritte Pyramide repräsentiert
Man beachte den mit den Strahlenwinkeln der linken oberen Ecke korrespondierenden zunehmenden Öffnungswinkel der einzelnen Pyramiden.

Sirius
Die sternförmige Radkappe des VW-Golf repräsentiert den Stern Sirius. Das Sternbild Großer Hund, dessen Hauptstern Sirius ist, erhebt sich in seiner höchsten Ausdehnung −33 Grad über dem Himmelsäquator. Die obere Bildkante des Kalenders dient als Himmelsäquator. Von der linken oberen Bildecke ausgehend ergibt sich eine Gerade im 33-Grad-Winkel, die präzise auf die Radkappe weist. Sie führt durch das Aufhängeloch des großen Sterns über den Olympischen Ringen. Der mittlere, schwarze Ring dieses Symbols wird in Darstellungen häufig mit der olympischen Fackel überlagert. Die olympische Fackel stellt den himmlischen Sirius dar, die sternförmige Radkappe des Golfs bildet seine Entsprechung ("Spiegelung") auf der Erde.

Was aber hat der Stern auf der türkischen Flagge mit Sirius zu tun?
Gar nichts − die Flagge bildet nur ein cover-up, eine Bemäntelung, einen falschen Kontext oder falschen Rahmen, damit die Sirius-Mystik darunter verborgen bleibt. So funktioniert subliminale Manipulation.


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Schlussbilder



Zeit.de, 12.1.17, Screenshot

Eine weiße Kugel, die der Zahl 17 zugeordnet ist, und vier dreieckige 'Separier-Vorrichtungen', drei davon scharf, eine unscharf abgebildet. Erinnert das an vier Pyramiden und einen hellen 17er-Stern? Alles nur Zufall!


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Der 17. Stern im Zentrum − Mehr Sirius geht nicht
Präsident Erdogan kündigt eine Verfassungsreform an, die ihm mehr Macht verleiht. Dieses Foto illustriert den Artikel des Online-Magazins der Deutschen Welle.



Dw.de, 16.1.17, Illustration zum Artikel "Verfassungsreform in der Türkei − "Erdogan tut sich auf Dauer keinen Gefallen"", Screenshot



22./23. Januar
Spiegel Online zeigt uns am 22. und 23. Januar einen besonderen Stern als Bild des Tages:



Spiegel Online, 22.1.17, Screenshot, DPA-Foto


Der 22. − Tag des Siriusaufgangs − ein besonderer Zeitpunkt. Zeit Online zeigt am 22. Januar elf Uhren.



Zeit Online, 22.1.17, Screenshot, Reuters-Foto


Dezenter begeht Sueddeutsche.de diesen besonderen Tag: Teufelsdreizack und fallender Stern.



Sueddeutsche.de, 22.1.17, Screenshot

Im ersten Absatz des Textes tauchen nacheinander folgende Zahlen auf: 100, 100, 30

100 + 100 + 30 = 230

Im siebten Absatz folgt dann noch die Zahl 330.000. Es sind die einzigen Zahlen im Text der ersten Seite des Artikels.



Licht und Dunkel
In den von Spiegel und Spiegel Online in Zusammenhang mit Trumps Handlungen veröffentlichten Abbildungen der Freiheitsstatue lässt sich schön beobachten, wie diese mit den Siriuszahlen 11, 22 und 33 in Beziehung gesetzt wird. Die Freiheitsstatue steht auf einem Sockel in Form eines 11-zackigen Sterns.


Beispiel 1


Spiegel Online, 22.1.17, Screenshot





Beispiel 2

Die Flamme der Fackel der Staue scheint zu verlöschen. Die Sirius-Markierung durch den 22-Grad-Winkel ist jetzt mit einem tiefer positionierten Licht abseits der Statue verbunden.



Spiegel Online, 28.1.17, Screenshot





Beispiel 3

Am 3. Februar, dem Tag, an dem in Paris jemand in der Nähe des Louvre mit einer Machete eine Polizeipatrouille bedroht und dabei "Allahu akbar" gerufen haben soll, wird in mehreren Online-Medien (Bild.de, Spiegel.de, Focus.de, Huffingtonpost.de) das Cover der Spiegel-Ausgabe Nr. 6 vorveröffentlicht. Die Seite Magazin.spiegel.de zeigt eine Flash-animierte Variante des Covers, bei der in regelmäßigen Abständen ein Blutstropfen vom Hals des Statuenkopfes herabfällt.




Spiegel-Cover der Ausgabe Nr. 6, 4. 2. 2017 • Größere Abbildung

6 + 4 + 2 + 2 + 1 + 7 = 22



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Rose als 17ter Stern und als Schmuck der vier Säulen (11 + 11) des Brandenburger Tors.



Tagesspiegel.de, 10.2.2017 und 11.2.2017, Screenshot



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Kritische Betrachtungen des Weihnachtsmarkt-Anschlags

Gerhard Wisnewski: Berlin Anschlag Wahrheit oder Lüge
AbsurdistanReporter: Der große Berlin-LKW-Hoax: Die finale Sequenz
Berlin Terror Truck Attack. Looks just like Nice. Fake.
• Betrachtung der Gedenkplätze am 30.12.: Gedanken zur Zeit: WEIHNACHTSMARKT DEBUNKED Berlin Breitscheidplatz live on Tape 30.12.16
Polizeibericht auf der Webseite Berlin.de am 19.12.2016

Über Terrorübungen und -anschläge
Paul Schreyer: Paris, der Terror und die Übungen
Paul Schreyer: Der trainierte Terror